Herzlich willkommen bei der Stiftung des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen

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Rückblicke und mehr:

 

Einblick in breites Engagement

 

Stiftungsfest 2016 zeigte Gelungenes und Perspektivisches auf

Vielfältig – insbesondere auch im Engagement für Senioren, Jugend und Familien – sind die Gemeinden und Einrichtungen in unserem Kirchenkreis aufgestellt. Sehr deutlich wurde dies beim alljährlichen Fest der Stiftung des Evangelischen Kirchenkreises, das diesmal im Evangelischen Gemeindehaus in Daaden gefeiert wurde.
Neben der Präsentation der durch die Stiftung geförderten Projekte gab es beim Fest auch wieder Impulse für Gesellschaft und Kirche: Kai Zander vom Jubilate-Forum Lindlar, erfahrener „Quartiersmanager“, gab Einblicke in seine Vor-Ort-Arbeit, motivierte zum Nachahmen und bot Hilfestellungen an, wenn sich „Kirche als verantwortungsvoller Nachbar“ auf den Weg machen will.

Viele Gäste aus Kirche, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik (darunter der Landtagsabgeordnete Michael Wäschenbach, Kreisbeigeordneter Klaus Schneider, Bürgermeister Wolfgang Schneider und Beigeordnete aus weiteren Gemeinden) nutzten die Gelegenheit beim Stiftungsfest „Ermunterndes und Anregendes“ mitzunehmen und ließen sich zudem musikalische Leckerbissen – diesmal serviert von einem Quintett der Knappenkapelle aus Daaden, das „Feierliches und Pompöses in Blech“ gekonnt intonierte – gefallen.

Knappenkapelle

Musikalische Leckerbissen bot ein Quintett der Daadetaler Knappenkapelle dar. Alle Fotos: Petra Stroh

Dieter Sonnentag, Vorsitzender des vierköpfigen Stiftungsrates, nutzte seine Begrüßungsrede, um vielfältige Dankesworte  zu formulieren. Sein besonderer Dank galt allen, die durch ihr tagtägliches Engagement in den Gemeinden und Einrichtungen vor Ort Zukunftsfähiges anpacken und so auch wichtige Akzente setzten gegen eine sich zunehmend breitmachende Mutlosigkeit. „Es ist gut, das Licht am Ende des Tunnels zu sehen, statt nur die herrschende Dunkelheit zu bejammern“, unterstrich er.

Sonnentag betonte, dass die Stiftung angesichts der Zinslage zwar keine großen Summen an Unterstützung leisten könne, dass es aber erfreulich sei zu sehen, wie auch mit geringen Zuschüssen in Gemeinden und Kirchenkreis so viel Gutes auf die Wege gebracht werden könne. Vor allem auch Projekte, die in den Bereichen „Kinder und Jugend, Familie und Senioren“ – diesen Zielgruppen hat sich die Stiftung schwerpunktmäßig zugewandt – Mutmachendes vorantreiben.
„Wir haben als Stiftung ja auch nur einen Ausschnitt im Blick, aber allein dieses Engagement vor Ort zu erleben, bietet schon viele Lichtblicke“,so Sonnentag. Er erinnerte daran, dass es bei der Gründung der Stiftung vor rund sieben Jahren mit vier geförderten Projekten begonnen habe. In diesem Jahr waren es 16 Projekte, die Unterstützung erfuhren.

Daneben hat die Stiftung im vergangenen Jahr auch erstmals Gemeinden unterstützt – mit landeskirchlicher Hilfe -, die sich in Sachen „Fundraising“ auf den Weg machten. Rund 30 000 Euro konnten so in vier Gemeinden akquiriert werden. Sie flossen in teure Orgelsanierungen, Kindergarten- oder Büchereiarbeit ein.
Neben der Projektförderung will die Kirchenkreis-Stiftung auch im Bereich der begleitenden Unterstützung von Gemeinde-Aktivitäten weiterhin aktiv bleiben.
 
Stark veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen, eingeschränkte finanzielle Ressourcen und teure Sanierungslasten forderten Gemeinden immer mehr heraus, betonte Sonnentag. In diesen Herausforderungen sei es jedoch sinnvoll „keinen Aktionismus, sondern langfristige angelegte Strategien“ zu leben. Ein Handlungsansatz, der seine Grußworte direkt in das Referat von Kai Zander, überleitete.

Zander, aktiv in Lindlar im Oberbergischen Kreis, aber auch dem Westerwald verbunden, was er schmunzelnd mit einem „Hui Wäller“ dokumentierte, sieht an der „Baustelle Kirche“ viele nachhaltige Wirkungsmöglichkeiten.
„Quartiersmanagement“, ein sperriger Begriff, der das „Kümmern“ einfangen soll, passe auch gut in ländliches Umfeld, das von den gesellschaftlichen Herausforderungen – Demographischer Wandel, Landflucht, rückläufige Daseinsvorsorge, große Distanzen und mangelnde ÖPNV-Möglichkeiten, Leerstand und zunehmende Vereinsamung insbesondere älterer Menschen – besonders stark „gebeutelt“ sei.
Doch diese „Herausforderungen“ sieht Zander, der engagiert die Gäste des Stiftungsfestes in sein Quartier „mitnahm“,  trotzdem als große Chance für das kirchliche und gesellschaftliche Engagement in diesen Lebensräumen. „Hier gibt es im wahrsten Wortsinne ‚Raum’ für kreative Ideen und Handeln. Anhand der Entwicklungen in Lindlar, die er bildhaft vorstellte, machte er Mut zum Anpacken. Öfter bekäme er zwar zu hören „bei uns klappt das aber so nicht!“, aber viele Wagemutige würden schnell erkennen, dass Vieles doch möglich ist.

Kai Zander

Sehr anschaulich und engagiert bot Festredner Kai Zander Informationen und Mutmachendes an

Nicht alle gelungenen Beispiele seien „eins zu eins umsetzbar“, aber auch kleine Schritte seien lohnend. Das „Quartiers-Engagement“ sieht er als eine große Chance für die Kirchen. So manche Grundsteine seien hier schon gelegt und warteten auf „Aufbauten“. Chancen böten die vielfältigen Gaben der Menschen vor Ort, die gewachsenen Strukturen und Gebäude, aber auch schon gut angelegtes „Miteinander“. Etwa im ökumenischen, aber auch im Zusammenspiel mit kommunalen Partnern und Vereinen, Einrichtungen und Institutionen.
Langfristig sieht Zander gut aufgestellte Gemeinden, die neben den Pfarrerinnen und Pfarrern zusätzlich einen hauptamtlichen Quartiersmanager beschäftigen, auf einem zukunftsfähigen Weg.
Neben allem Engagement – so der Festredner – bedürfe es bei manchem Vorhaben auch entsprechender Finanzmitteln. Wie diese etwa über Fundraising oder Fördermittel beschafft werden können deutete Zander an und bot Hilfreiches aus seinem Erfahrungsschatz dazu an.

Baustelle Kirche

Dass „Quartiersmanagement“  zwar ein sperriger Begriff, aber in manchem Bereich auch im Kirchenkreis bereits „gelebte Wirklichkeit“ ist, offenbarte sich der Zuhörerschar. Wie aus kleinen Anfängen, Mut zum Anpacken und kleinen Finanzierungsbeihilfen „Großes“ entsteht, zeigte die eindrucksvolle Präsentation der im vergangenen Jahr geförderten Projekte in Kirchenkreis und Gemeinden. Phantasievoll und engagiert wurden sie kurzweilig präsentiert und machten zahlreiche „Lichtpunkte“ in angeblich „dunklen Zeiten“ deutlich.
„Die Vorstellung der geförderten Projekte versteht die Stiftung auch als Anerkennung des großen Engagements“, unterstrich Stiftungsratsvorsitzender Dieter Sonnentag, der gemeinsam mit seiner Stellvertreterin, Superintendentin  Andrea Aufderheide, das „Vielfalt-Fenster“ moderierte.

Diese Projekte wurden gefördert und vorgestellt:

 

Baby

Für das Projekt "Babybedenkzeit" und für eine Eltern-/Kindgruppe in Betzdorf gab es Zuschüsse von der Kirchenkreis-Stiftung. Die Mitarbeiterinnen der kreiskirchlichen Beratungsstelle (Nicole Best und Antje Daub-König) zeigten Ausschnitte ihrer Beratungsarbeit.

Eckhard Dierig

Oft sind es kleine Hilfen, die bereichern: Pfarrer Eckhard Dierig (Kirchen) dankte für einen Zuschuss der Stiftung zur Anschaffung von "Großdruck-Gesangbüchern", die Menschen seiner Kirchengemeinde das Mitlesen und Mitsingen erleichtern.

Martin Autschbach

Das Schul- und Jugendreferat des Kirchenkreises kann dank der Stiftungs-Zuschüsse neue Medienangebote zu dem Themenfeldern "Flucht-Asyl-Migration" den Gemeinden, Gruppen und Einrichtungen anbieten. Pfarrer Martin Autschbach stellte ein Kinderbuch dazu vor.

Mit Handpuppen

Mit Handpuppen dankten Jugendmitarbeiterin Svenja Spille und Pfarrerin Kirsten Galla der Stiftung für einen Zuschuss zur Kinder- und Jugendarbeit in Wissen. So konnte eine mehrtägige "Lego-Aktion" finanziert werden.

 

Stiftung auch auf neuen
Wegen der Unterstützung

Fünf Gemeindeprojekte begleitet – "Gutes bewahren und Neues wagen"

Seit knapp sieben Jahren gibt es die Stiftung unseres Kirchenkreises, die alljährlich aus den Zinserlösen des eingesetzten Stiftungskapitals  kirchlich-diakonische Projekte aus den 16 Kirchengemeinden/Kirchenkreis unterstützt. Vor allem Angebote und Unterstützung in der Arbeit mit Senioren, Kindern und Jugendlichen liegen der Stiftung am Herzen. Der Stiftungsrat verweist auf eine Vielzahl von besonderen Anliegen, die das Alltagsleben in Gemeinden, ihren Einrichtungen oder dem Kirchenkreis bereichern können, aber mithilfe der „normalen Etats“  nicht einfach umzusetzen sind. „Hier helfen Unterstützungen durch die Stiftung und Spenden schon entscheidende Schritte weiter“.

So können wir „Gutes bewahren und Neues wagen“ unterstreicht Dieter Sonnentag, Vorsitzender des Stiftungsrates. In den vergangenen Jahren gab es zahlreiche Zuschüsse, etwa für Anschaffungen, die die gemeindliche Jugendarbeit belebten, Freizeitangebote ausweiten halfen oder „junge Musik“ förderten.
Rund zehn Projekte, die vielfach „Neues wagen“ aber auch Gemeinschaftliches bereichern, werden jährlich gefördert und bei den jeweiligen Stiftungsfesten vorgestellt. Eine bunte Vielfalt im Leben von Gemeinden und Kirchenkreis wird damit deutlich.
Auf der Stiftungsseite finden sich viele Beispiele für gelungene Projekte.
 
Neben diesen Projektförderungen ging die Kirchenkreis-Stiftung in diesem Jahr auch einen weiteren Weg der Unterstützung der Vor-Ort-Arbeit. Sie rief – in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) – die Aktion „Gemeindeprojekt“ aus. Hierbei wurden zunächst fünf der 16 Kirchengemeinden begleitet, die ihnen wichtige Anliegen – so Orgel-Restaurierungen/ –Reinigungen, aber auch Aktionen in der Gemeindebücherei oder zur Neugestaltung in den Kindertagesstätten – durch Spendenaufrufe in den Gemeinden voranbringen wollten.

Die Aktionen in den evangelischen Kirchengemeinden Almersbach, Hamm, Herdorf Struthütten, Kirchen und Wissen brachten für die Projekte insgesamt rund 30 000  Euro zusammen. „Eine schöne Summe, die die Gemeinden bei ihren vielfältigen Aufgaben unterstützt“, freute sich der Stiftungsrat (zu dem neben dem Vorsitzenden Dieter Sonnentag auch Superintendentin Andrea Aufderheide sowie Anneliese Heß und Paul Seifen  gehören).  PES.

Dank

Gemeindepfarrer Marcus Tesch von der Evangelischen Kirchengemeinde Wissen (rechts) freute sich, dass die Stiftung des Kirchenkreises eine Gemeindespende-Aktion zugunsten des Kindergartens  APFELBAUM förderte und unterstütze. Die Gelder wurden in die Neugestaltung und Renovierungsmaßnahme investiert. Stiftungsratsvorsitzender Dieter Sonnentag erhielt bei einem Besuch der Kindertagesstätte einen symbolischen Apfel als Dankeschön. Foto: Petra Stroh

Herzlich willkommen!

Geschenkkorb

Einen Präsentkorb mit "fairen Produkten" gab es als Dankeschön. Stiftungsratsvorsitzender Dieter Sonnentag (rechts) überreichte ihn an Referent Pfarrer Martin Engels. Alle Fotos: Petra Stroh

Vielfalt der Projekte
beeindruckte Gäste


Stiftungsfest in Wissen mit zahlreichen Akzenten

Elf Projekte aus Kirchenkreis und Gemeinden hat die Stiftung unseres Kirchenkreises seit vergangenem Jahr wieder unterstützt. Beim Stiftungsfest 2015 – das fünfte in Folge -, das diesmal im Gemeindehaus in Wissen stattfand, gab es einen breiten Einblick in die Vielfalt kirchlich-diakonischer Arbeit, die vor Ort geleistet wird. Wenn auch die Stiftung, die kirchenintern ausgerichtet ist, wie Stiftungsratsvorsitzender Dieter Sonnentag erläuterte, aufgrund ihres Grundkapitals und der Niedrig-Zins-Phase nur rund 5000 Euro pro Jahr „ausschütten“ kann, kann man mit den Geldern doch an vielen „Baustellen“ wichtige Akzente setzen, die das Miteinander von Menschen bereichern.
„Schön, solche positive Vielfalt zu sehen“, zeigten sich nicht nur die Gäste aus Kommunal- und Landespolitik und der Wirtschaft beeindruckt. Auch die kirchlich Aktiven aus Gemeinden und Kirchenkreis, die sich in Wissen versammelt haben, „schöpften“ aus den mutmachenden Projektvorstellungen.


Elf Projekte mit ganz unterschiedlichen Akzenten

Manchmal reichen schon wenige hundert Euro, um Bereichendes anzustoßen: Etwa, um eine Rampe anzuschaffen, die auch Rollstuhlfahrern Teilhabe ermöglicht (Mehrgenerationenhaus Altenkirchen), Kindern und Jugendlichen unbeschwerte Gemeinschaftstage inmitten von 800 Kilo Legosteinen (Kirchengemeinde Hamm), bei einer Ferienfreizeit (Kooperationsprojekt der Kirchengemeinden Freusburg/Niederfischbach, Herdorf-Struthütten und Gebhardshain); künftige Kochevents in den Jugendräumen (Kirchengemeinde Almersbach) oder das „Abenteuer“ eine eigene CD zu machen (KITA Leuchtturm der Kirchengemeinde Hamm) zu unterstützen.
Wenn jugendliche Flüchtlinge zu uns kommen, ist vielerlei Hilfe gefragt. Die Kirchenkreis-Stiftung unterstützte daher auch zwei Projekte des Diakonischen Werks im Kirchenkreis. „Interkulturelle Orte“ in Altenkirchen ( in Kooperation mit dem Kinder- und Jugendzentrum der Kirchengemeinde Altenkirchen) und Kirchen wurden geschaffen, die Begegnung, Spracherwerb, die Vermittlung von Hilfsangeboten – vor allem auch für die häufig traumatisierten Flüchtlinge – ermöglichen. In zehn Sprachen muss dabei gedolmetscht werden, damit Sprachbarrieren überwunden werden können. Jeder zusätzliche Euro, etwa für diese Dolmetscher-Dienste, wird hier fruchtbar angelegt.
Menschen, die Familien auf ihrem Alltagsweg begleiten (Projekt „Familienbegleiter“ der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene des Kirchenkreises) werden ebenso unterstützt wie die Männerarbeit im Kirchenkreis. Dank des großen Engagements des Männerbeauftragten des Kirchenkreises, Thorsten Bienemann, „wachsen“ in vielen Orten im Kreis neue „Männer-Kirche-Beziehungen“. Damit auch Menschen mit weniger Geldmitteln in Gemeinschaft unterwegs sein können, wie etwa bei einer „Männerfahrt“ (Kirchengemeinden Freusburg und Betzdorf), sind Stiftungs-Zuschüsse sehr gefragt.
Seelsorge, das „Kerngeschäft“ von Kirche, wird an vielerlei Orten geleistet, teils auch in Kooperationen, die schwierig innerhalb von „Haushalts-Zuordnungen“ agieren und dennoch so wichtig sind. Hier freute sich ein Team aus der Jugend-/Familienarbeit des Kirchenkreises mit den beiden Krankenhaus-Seelsorgerinnen, dass ein eher „stilles Projekt“ angegangen und fortgeführt werden kann. „Gottesdienste für Sternenkinder“ heißt es und hilft Familien, die den Verlust eines Kindes, das vor, während und nach der Geburt verstorben ist, betrauern.
„Anstößig agieren“ will ein Team der Kirchengemeinde Daaden (mit Ina und Gabi Henrich), mit einem „Glaubenskurs/Stufen des Lebens“, den sie ab Oktober anbieten. Beim Stiftungsfest machten sie anderen Gemeinden Mut, ein solches Projekt auch dort vor Ort anzugehen und sind dankbar für die Förderung durch Stiftungsgelder.

Theologische Zeitansage

Neben den Projektvorstellungen ist es beim Stiftungsfest Tradition auch jeweils einen inhaltlichen Impuls zu setzen. Diesmal war es eine „Theologische Zeitansage“, in der Referent Pfarrer Martin Engels, „ Moderator“ (= Vorsitzender) des Reformierten Bundes in Deutschland aus Wuppertal, Mut machte sich nicht von einer „Dokumentation des Untergangs der Kirche“ mitreißen zu lassen. So würde es angesichts von jährlich breit veröffentlichen Austrittszahlen, alarmierenden Prognosen zum Demographischen Wandel  und zunehmend erschwerter Arbeit vor Ort auf Grund von gesellschaftlichen Gegebenheiten „ungleich schwerer von der Hoffnung zu sprechen“.
„Manchmal scheint es, als würde uns angesichts des dunkel-düster geschilderten Bildes von Kirchen auch nur noch einfallen, wie man einen weiteren dunklen Farbtupfer hinzufügen könnte“, bedauerte der Theologe. Er riet - aus seinem biblischen Beispiel der „Sturmstillung“ – allen, genauso gut darin zu werden, Gelingendes und gute Beispiele zu sehen, bereichernde Möglichkeiten zu erkennen, wie darin, die eigenen Probleme zu beschreiben.
„Wir wollen als Kirche mit unseren Türmen nicht nur die Silhouette der Stadt bereichern, sondern als Christinnen und Christen mit unserem Tun das Leben dort prägen!“
Martin Engels, der in der Evangelischen Kirche im Rheinland auch der Koordinator des Reformationsjubiläums 2017 ist, dass im Rheinland unter dem Motto “Ich bin vergnügt, erlöst, befreit…“ steht, weiß, dass er und alle, die in Kirchen manchmal vor „unlösbaren“ Schwierigkeiten Angst bekommen, immer auf ihr „tragendes Fundament“ setzen können: „Christus ist da, wenn wir nasse Füße in unserem Kirchenschiff bekommen…“
Wichtig beim Stiftungsfest, „bei dem wir vieles für den Kopf anbieten“ – so Dieter Sonnentag, seien auch die musikalischen Momente. Kreiskantor Alexander Kuhlo setzte diesmal die entsprechenden „Akzente fürs Gemüt“. Er begeisterte die Gäste mit dem E-Piano und Melodien der Beatles, Keith Jarrett oder Andrew Lloyd Webber; für kulinarische Akzente sorgte  in bewährter Manier Andreas Baldus.
Bevor das Stiftungsfest in einen gemütlichen Austausch mündete, „verzauberte“ Stiftungsratsvorsitzender Dieter Sonnentag die Gästeschar mit Seil-Illusionen und ermutigte zur Unterstützung der Stiftung, bei der sowohl Spenden für die Projektarbeiten wie auch Zustiftungen gern gesehen sind.

Bewerbungen für neue Stiftungsgelder

Noch bis Anfang November können wieder Projekte zur Förderung  vorgeschlagen werden. Informationen dazu gibt es bei den Stiftungsratsmitgliedern und unter www.stiftung.kirchenkreis-altenkirchen.de
PES.

 

Stiftungsfest 2015

Stiftungsfest 2015

 

Projekt Stufen des Lebens

Projektvorstellung "Stufen des Lebens" durch Leiterin Gabi Henrich (links) Kirchengemeinde Daaden, die mit Masken bei den Gästen ihre Arbeit vorstellte.

Projekt Sternenkinder

Vorstellung des Kooperationsprojektes "Gottesdienste für Sternenkinder" durch Krankenhaus-Pfarrerin Jutta Braun-Meinecke (links) und Jugendreferentin Carola Paas.

 

Stiftungsfest 2014: „Kirche und Kultur“

 

Enge Verbundenheit von Kirche und Kultur eindrucksvoll vorgestellt

Gemeindehaus Kirchen

„Kirche und Kultur“ stand diesmal im Mittelpunkt des 4. Stiftungsfestes unseres Kirchenkreises im evangelischen Gemeindehaus in Kirchen.

Dort hatten Pfarrer Eckhard Dierig, Ute Jüngst und Bernd Seeger für die BesucherInnen aus dem gesamten Kirchenkreis anschaulich den optischen Aspekt der engen Verbindung von „Kirche und Kultur“ vorbereitet. Mit vielen neuen Fotografien und der Aufarbeitung von alten Fotos und Kartenmaterialien präsentierten sie „Kirchen als die Stadt der Kirchen“ und gaben Einblicke in Geschichte, rege Gemeindeaktivitäten, aber auch in „gelebte Ökumene vor Ort“.
Manch besondere „Einblicke“ wurden selbst den „Kennern“ erst durch die teils großformatigen Fotos offenbar. Im Alltag oft in einer Bilderfülle untergehend wurden sie von den Ausstellungsmachern akzentuiert herausgestellt.

Stiftungsratsvorsitzende Andrea Aufderheide, die eine große Schar von Gästen aus Kirche, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zum Stiftungsfest begrüßte (darunter auch die Abgeordneten Anna Neuhoff, MdL und der Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel), dankte dem Kirchener Ausstellungs-Team für die wunderbaren Einblicke.

Ebenfalls im engen Kontext zum Kultur-Thema steht natürlich die Musik. Hier sorgte das Klarinetten-Ensemble „Chalumeau“ (Leitung: Jörg Wellnitz) beim Stiftungsfest für einen besonderen Klang. Die neun MusikerInnen ließen mit der Vielfalt der Klarinetten „sommerlich-beschwingt“ ihre Töne fließen und öffneten damit – analog zur Bilder-Ausstellung – ebenfalls neue „Einblicke“ , hier als Hörgenuss, angelehnt an, aber auch jenseits von altbekannten Melodien. Herzlicher Applaus gab es auch für dieses „Kulturgeschenk“.

Foto

Das Klarinetten-Ensemble „Chalumeau“

„Wie würde es in unsere Dörfern und Städten ohne den ‚Kulturträger Kirche’ aussehen?“ Gastredner Oberkirchenrat Klaus Eberl (Evangelische Kirche im Rheinland) zeigte anhand vieler Beispiele den Reichtum auf, der in Vergangenheit und im Heute das gute Miteinander von „Kirche und Kultur“ für die Menschen bedeutet. Sei es „Kunst zum Anfassen und Begreifen“, wie er es anhand einer mitgebrachten Figur und den unterschiedlichen Zugängen dazu demonstrierte, oder der „Chorgesang als Sinnbild dafür, wie Christenmenschen miteinander umgehen“.
„Kultur bringt Themen in die Gesellschaft“ hob er hervor und ermunterte zum kreativen Umgang damit: „Kultur passiert aber nicht um der Kultur willen!“
Letztlich gehe es bei Kultur jeglicher Art - gleich ob Literatur, Musik oder Darstellung - darum, dass man sich damit beschäftige, wie man „dem guten Leben nahe komme“.

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Festredner Oberkirchenrat Klaus Eberl

Auch die „Alltagskultur“ sei dabei immer durchlässig für die „Fragen nach Gott“ betonte der Theologe und verdeutlichte es anhand von Textbeispielen aktueller Musiktitel wie „Himmel auf“, einem Song der Gruppe „Silbermond“
Er wünschte den Menschen im Kirchenkreis, die er zu ihrer „gelungenen Stiftung“ beglückwünschte, dass sie bei ihrer vielfältigen Kulturarbeit vor Ort selbst viel Freude empfangen und vermitteln können.
Vielfalt wurde wunderbar präsentiert

Diese Freude am „Machen und Geben“ und eine immense Vielfalt der heimischen Aktivitäten „strahlen“ auch die Projekte aus, die in diesem Jahr von der Stiftung des Kirchenkreises mit Geldern ausgestattet wurden.
Alljährlich fließen die Zinserträge aus dem Stiftungskapital in Projekte des Kirchenkreises und seiner Gemeinden und werden beim Stiftungsfest vorgestellt.
„Sozial-diakonische Aufgaben“, insbesondere auch Projekte für und mit Kindern, Jugendlichen und Senioren, stehen dabei immer im Mittelpunkt.

Bislang neun Projekte gefördert
Neun Projekte wurden 2014 bislang gefördert. Bis zum September können aber noch weitere Anträge gestellt werden, ermunterte Dieter Sonnentag, stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrates, die Festgäste bei der Projektpräsentation zum „Nachschlag“.

Mit ganz unterschiedlichen Ansätzen erfüllten die Gruppen, Gemeinden und Einrichtungen den Stiftungsgedanken. So können mit Unterstützung durch Stiftungsgelder etwa Jugendliche aus den Evangelischen Kirchengemeinden Freusburg/Niederfischbach, Herdorf/Struthütten, Gebhardshain und Wissen ihrer Sommerfreizeit ein besonderes Gepräge geben.
Auch die Jugendlichen aus der Kirchengemeinde Daaden werden bei einer Freizeitmaßnahme, aber auch – in einem zweiten Projekt – rund um den Besuch des Musik-Festivals "Loud and Proud" unterstützt.

Mit einem zweiten „Babysimulator“ kann die Beratungsstelle für Kinder Jugendliche und Erwachsene des Kirchenkreises noch intensiver das Thema „Familienplanung“ mit jungen Menschen nicht nur theoretisch, sondern in einer „Babybedenkzeit“ bearbeiten.

Bei einem Kunstprojekt in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk im Kirchenkreis näherten sich Altenkirchener Konfirmanden auf ganz besondere Weise den diakonischen Aufgaben und Fragestellungen in ihrem Umfeld. „Nebenbei“ verschafften sie mit ihren Kunstwerken dem Übergangsdomizil des Diakonischen Werkes (während der Umbauphase) ein „einladendes Flair“

Bild

„Herzlich willkommen“, sollen sich Besucher der Übergangsbüros des Diakonischen Werkes in Altenkirchen auch anhand optischer Signale fühlen: Eine Konfirmandengruppe mit Pfarrerin Gudrun Weber-Gerhards (2.v.rechts) beschäftigte sich mit der diakonischer Arbeit in der Kirche und griff dies auch künstlerisch auf. So sorgte die Gruppe „nebenbei“ dafür, dass ihre „einladenden Stühle“, bunte Bilder und Objekte dem Diakonischen Werk (links dessen Leiter Timo Schneider) ein besonderes Gepräge geben. Alle Fotos: Petra Stroh

Singfreudige Senioren im Theodor-Fliedner-Haus in Altenkirchen können bei Gottesdiensten und Feiern künftig in besonderen Gesangbüchern leichter die Noten und Texte erkennen und „begreifen“; Zuschüsse gab es zudem für die Kirchenband aus Altenkirchen, die ihre Zuhörerschaft mit passendem „Schlagzeug-Sound“ erfreuen kann.

Für die „Herzenssprechstunde“ im Mehrgenerationenhaus „Mittendrin“ erweitert das Diakonische Werk sein Angebot gegen zunehmende Vereinsamung auch im ländlichen Bereich und erhält dafür Stiftungsgelder.

Als „Langzeitprojekt“ wurde in diesem Jahr bereits zum dritten Mal das Angebot „Familienbegleitung“ der Beratungsstelle des Kirchenkreises gefördert. Hier finden Menschen aus der Region zusammen und schaffen segensreiches soziales Miteinander für Familien und Alleinerziehende in ihren Alltagssituationen.

Unter dem Motto „Nachhaltig/Nachgefragt“ gab es beim Stiftungsfest in Kirchen noch einen Blick auf in Vorjahren geförderte Projekte, z.B. den „Generationenkoffer“ des Schulreferats und die Aktion „Gut drauf“ des Evangelischen Jugendzentrums in Hamm. Hier wurde eindrucksvoll gezeigt, wie „segensreich“ und nachhaltig sich kleine Projekte entwickeln und zum Mitmachen und Nachahmen ermuntern. Vorgestellt wurde, wie sich die Gesprächsrunden zwischen den Generationen nicht nur, aber vor allem in Kindergärten, Schule oder Gemeinde beleben oder wie eifrig junge Menschen Themen wie „Gesundes Essen“ zu ihrer Sache machen können. PES.

Stiftungsfest 2013

Vielfalt leben – nicht nur ertragen

Stiftungsfest des Kirchenkreises: Gemeinsam ist vieles zu erreichen

Sieben Projekte wurden bereits in diesem Jahr gefördert. Beim Stiftungsfest in Daaden zeigten sich Stiftungsrat und die Projektteilnehmer zufrieden angesichts der Vielfalt der Angebote, die u.a. auch mithelfen sollen, dass „Leben auf dem Lande“ attraktiver zu gestalten.

„Es gibt eine richtig gute Chance auf dem Lande daheim zu sein und die heißt ‚sich beteiligen’“. Für den Landwirt und Ruhestands-Pfarrer Dr. Ulf Häbel aus Oberhessen haben es die Menschen selbst in der Hand, gegen das „Dörfersterben“ anzugehen. Der Gastredner beim Stiftungsfest unseres Kirchenkreises im Daadener Gemeindehaus skizzierte pointiert, bar jeder Jammerei, was Reformen – ob auf landwirtschaftlicher, schulischer- oder kommunalpolitischer Basis – in der Vergangenheit in den Dörfern „angerichtet“ haben und dass trotzdem die heutige Dorfbevölkerung gute Chancen auf ein gelingendes Miteinander hat: wenn – so Häbele – es ihnen gelingt, die von ihm charakterisierten vier „Bewohnertypen“ (Alt-Dörfler, Neu-Dörfler, emanzipierte Dörfler und Rand-Dörfler) zu verstehen und „Vielfalt zu leben“ statt nur „Vielfalt zu ertragen“.

Kirche soll sich als Moderatorin einbringen

Die Kirche sei eine wichtige Moderatorin (Kulturlotse) im Prozess der Entwicklung lebendiger Dörfer, hob der Theologe hervor, der sich in seiner oberhessischen Heimat auch kräftig in kommunalpolitische Prozesse einmischt. Mit „seiner Kirche“ im Rücken hat er es geschafft, dass die „Zwergschule“ im Dorf verblieb, junge Familien das Dorfleben bewusst vorzogen und viele neue Kinder gar die Raummöglichkeiten des Kindergartens „sprengten“. Da keine Mittel zur Vergrößerung des Kindergartens da waren, entschloss man sich zum Angebot des „Waldkindergartens“  und hatte wieder Lösungen parat.
Dass es sich lohnt, manchmal unkonventionelle Wege zu gehen, auch Risiken in Kauf zu nehmen, genau zuzuhören und sich „neugierig“ auf Erkundungstour zu begeben, legte der Referent des Stiftungsfestes den Gästen aus vielen Gemeinden,  aus Landes- und Kommunalpolitik und vor allem aus dem kirchlichen Raum ans Herz.
Besonders der demographische Wandel und das Bedürfnis der älteren Menschen, möglichst bis zu ihrem Tod selbstbestimmt an vertrautem Ort leben zu können, stelle die Menschen im Dorf vor neue Herausforderungen. Auf den Dörfern stehe die Bevölkerungspyramide meist noch mehr auf dem Kopf als im städtischen Raum. „Und wenn dann noch die ‚Abstammungsfamilie’ nicht greifbar ist, hilft es nur, mit einer „Nachbarschaftsfamilie“ zu leben“. Von dieser, so Häbel, profitierten letztlich Dorfbewohner jeglichen Alters.


Dr. Ulf Häbel, Theologe und Landwirt, ermunterte beim Stiftungsfest unseres Kirchenkreises  die „Kirche im Dorf zu lassen“ und sich gemeinsam engagiert für gelingendes Leben in dörflichen Strukturen einzusetzen: „Man muss Vielfalt wollen – nicht nur ertragen“. Fotos: Petra Stroh

Stiftung will Lebensqualität verbessern

Die mitreißenden und Mut machenden Appelle des Referenten passten gut in den Kontext des Stiftungsfestes, hob die Vorsitzende der Kirchenkreis-Stiftung, Superintendentin Andrea Aufderheide, in ihrer Begrüßungsrede hervor.
„Wir wollen als Evangelische  Kirche für Menschen in der ländlichen Region da sein: sowohl für die Menschen in unseren ländlich geprägten Kleinstädten als auch für diejenigen, die in unseren Dörfern leben – und wir wollen das auch in der Zukunft tun!“ Die geförderten Projekte dienten letztlich alle der Verbesserung der Lebensqualität von Menschen, die in der Region lebten. Schwerpunktmäßig habe man zwar diesmal die Senioren im Blick gehabt, das Projekt „Familienbegleiter“ sei der Stiftung aber so wichtig, dass man es erneut fördere. Zwischen der bunten Abfolge der Projektpräsentationen sorgte Kreiskantor Alexander Kuhlo mit einem Bläserensemble des Kirchenkreises und am Piano für schwungvolle Akzente und bewarb gleichzeitig den 4. Westerwälder Bläsertag am 15. September im Kulturwerk in Wissen.

Einlage mit Biss und musikalischem Charme

Walter Ecker, Kabarettist aus Daaden, hatte in bewährter Manier allerhand „Nachdenk-Stoff“ in spitze Sätze verpackt und manches so unschuldig musikalisch harmonisiert, dass die Zuhörer „hellwach“ sein mussten. Ecker „gärtnerte“ sich tagesaktuell beim „Wort zum Mittwoch“ durch den laufenden Wahlkampf und schmiedete gemeinsam mit „Bruder Sorglos“ (Gemeindepfarrer Steffen Sorgatz), passend zum aktuellen Trend „Alles per Karte“, einen Rettungsanker für klamme Gemeindekassen. Viel Applaus gab es für die Stocheisen- gemäßen Apercus. PES.

 

Sieben Projekte wurden unterstützt

Sieben Projekte förderte die Stiftung des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen bislang in diesem Jahr.

  1. Zum zweiten Mal ist das Projekt „Familienbegleiter“ der Evangelischen Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene dabei. Mit einem neuen Kurs (Beginn: Oktober) sollen weitere Menschen ausgebildet werden, die Familien oder Alleinerziehenden zur Seite stehen. Der Bedarf an Begleitung ist unverändert hoch, Menschen, die etwas Zeit und ihre Lebenserfahrung mitbringen, können wertvolle Unterstützung bei den Herausforderungen im täglichen Alltag sein.
  2. Ebenfalls als Unterstützung für Familien ist das pädagogische Nachschul-Betreuungsprojekt „Huckepack“ gedacht. Im Jugendzentrum in Altenkirchen wird diese Betreuung „weder Hort noch Ganstagsschule – sondern ganz flexibel, aber zuverlässig“ angeboten.
  3. Seit 2003 gibt es in der Kirchengemeinde Freusburg einen Jugendtreff. U.a. mit Fördergeldern lernten die Jugendlichen  dazu ein Jubiläums-Fest selbständig zu planen und durchzuführen.
  4. Am 15. September wird es zum vierten Mal im Kirchenkreis, diesmal im Wissener Kulturwerk, einen „Westerwälder Bläsertag“ geben, auch diese Gelegenheit für „Jung und Alt“ gemeinsam zu musizieren und sich an Klängen zu erfreuen, wird von der Stiftung gefördert.
  5. Ebenfalls für musikalische Aktionen – sowohl für Kinderchöre wie auch beim Seniorentreff – soll ein digitales Piano im Bereich der Kirchengemeinde Almersbach eingesetzt werden.  Auch dafür gab es Unterstützung.
  6. Senioren standen bei der Bewilligung der Fördergelder diesmal intensiv im Fokus des Stiftungsrates.  So wurden für die evangelische öffentliche Bücherei in Altenkirchen Großdruck- und Hörbücher gesponsert. Produkte, die immer stärker nachgefragt werden.
  7. Einen „Medienkoffer Jung und Alt“ hat das Schulreferat des Kirchenkreises erarbeitet. Mit dem Koffer, der u.a. von Gemeindegruppen ausgeliehen werden kann, lässt sich – nicht nur anhand von Bilderbüchern – generationenübergreifend ins Gespräch kommen.

Gruppenbild

Ein herzliches Dankeschön für engagierte StifterInnen

gab es in einem idyllischen Umfeld: Die Stiftungsratsmitglieder (von links) Paul Seifen, Vorsitzende Andrea Aufderheide und Anneliese Hess (rechts) konnten in Wissen „Im Garten“ persönliche Worte an einige ZustifterInnen richten.
Pfarrerin Silvia Schaake (Flammersfeld(3.v.l.) nahm den Dank für eine Zustiftung des Flammersfelder KonfirmandInnenjahrgangs entgegen.
Dr. Ullrich Bernhardt, Geschäftsführer der Westerwälder Eisenwerke (Weitefeld), hatte im Frühjahr 2012 beim Stiftungsfest in Wissen zu „Bedeutung des Engagements von Unternehmerinnen und Unternehmern für ein funktionierendes Gemeinwesen“ referiert und neben seinen anregenden Worten eine Zustiftung in Höhe von 2000 Euro mitgebracht.
Superintendentin und Stiftungsratsvorsitzende Andrea Aufderheide hob hervor, wie wichtig neben den Zustiftungen, die das Stiftungskapital erhöhen und damit die Summe der Ausschüttungen vergrößert, auch die vielen kleinen Spenden seien.
Neben allgemeinen Spenden können auch projektbezogene Spenden helfen, damit diakonische und kirchliche Arbeit (vor allem im Jugend- und Seniorenbereich) neue Impulse erfahren kann. Foto: Petra Stroh

 

Stiftungsfest 2012 - weiter

Weitere Informationen finden Sie auf unseren Informationsblättern

Titelbild des Flyers 1 Titelbild des Flyers 2

 

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Auf ihrer Tagung im November 2009 hat die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen die Gründung einer unselbstständigen Stiftung des Kirchenkreises beschlossen.

Durch die Stiftung soll die kirchlich-diakonische Arbeit des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen und seiner angeschlossenen Kirchengemeinden unterstützt werden.

Insbesondere Projekte und Angebote für Kinder, Jugendliche und Senioren sollen gefördert werden.

Der Kapitalgrundstock betrug zum Zeitpunkt der Gründung 200.000,00 €.

Wir brauchen Sie!

Mit Ihrer Hilfe und Unterstützung kann Gutes getan werden!

Engagieren Sie sich bei uns

- durch eine Spende ( z.B. anlässlich Ihres runden Geburtstags)
- durch eine Zustiftung
- durch einen Stiftungsfonds
- durch ein Vermächtnis.

In der Stiftung bleibt das Stiftungsvermögen unangetastet. So kommt Ihr Geld den Menschen unter uns, in unseren Kirchengemeinden zugute, dort, wo Sie es wünschen.

 

Stiftung des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen

Konto: 2170 - BLZ 573 510 30 (Kreissparkasse Altenkirchen)


Hier können Sie SPENDEN

Evangelischer Kirchenkreis Altenkirchen

Evangelische Kirche
im Rheinland

Evangelische Kirche
in Deutschland

Diakonisches Werk
des Kirchenkreises Altenkirchen

Evangelische Beratungsstelle
für Kinder, Jugendliche und Erwachsene des Kirchenkreises Altenkirchen